Kappest kompaktKurze visuelle Reisegeschichten
Bilder anschauen
Wer vor allem Bilder anschauen will, findet meine Lieblingsbilder aus den letzten Jahren einen Klick entfernt in dieser Sammlung von Bildergalerien: Galerien der Lieblingsbilder.
Die Geschichten dahinter
erzähle ich in den Podcasts auf dieser Seite.
Bei meinen Reisen und Fotoaufträgen stoße ich oft auf wirklich Sehenswertes und Erzählenswertes. Nicht alles davon passt inhaltlich in meine abendfüllenden Vorträge. Unter der Überschrift "Kappest kompakt" präsentiere ich Ihnen hier genau all diese Kleinigkeiten als Inspiration für Ihre eigenen Fotos, Reisen und Wanderungen. Jene Bilder, die mir persönlich besonders gut gefallen, kommentiere ich hier - ganz im Stil meiner Live-Multivisionen. Hier finden Sie das, was ich für wirklich erzählenwert halte.
Die neuste Folge finden Sie in der folgenden Liste immer oben. Wenn Sie genauer wissen wollen, was Sie bei "Kappest kompakt" erwartet, scrollen Sie ganz nach unten. In der ersten Folge erkläre ich das Projekt genauer.
Die Beiträge erscheinen auf der Plattform WOLLcast - dem Sauerlandmagazin zum Hören und Schauen. Unter www.wollcast.de findet man dort viele weitere Podcasts rund um die Sauerländer Lebensart.
Morgenflug über dem Rennefeld
Heute gehen wir in die Luft. Es geht um einen wirklich beeindruckenden Fototermin auf und vor allem über dem Flugplatz Rennefeld bei Schmallenberg. Von dort aus sind wir mit mehreren Flugzeugen in einen wirklich traumhaft schönen Herbstsonnenaufgang gestartet. Wir lernen dabei einen besonderen Doppeldecker kennen, den Kiewitz. Wir sprechen mit zwei Piloten, die dabei waren, ganz allgemein über die Faszination des Fliegens, über die Erlebnisse an diesem besonderen Morgen und wir gehen der Frage nach wie teuer oder schwierig es eigentlich ist, auf dem Rennefeld den Pilotenschein zu machen. Natürlich gibt es auch das Schmallenberger Sauerland von oben zu sehen.
Polarlicht über dem Sauerland
„Polarlicht über Deutschland“ – Man hat ja so das Gefühl diese Nachricht hört man in letzter Zeit immer häufiger. Aber gibt es wirklich immer häufiger Polarlichter über Deutschland? Was steckt da überhaupt hinter bei diesem Phänomen? Wie sehen Polarlichter wirklich aus? Wo und wann kann man sie sehen? Warum sieht man sie manchmal mit bloßem Auge so blass und mit dem Handy so bunt? Und vor allem, was muss man tun, um das wirklich mal live selbst erleben zu können und vielleicht sogar zu fotografieren? In dieser Folge von Kappest kompakt gehen wir diesen und weiteren Fragen nach.
100 Jahre Gymnasium Schmallenberg
100 Jahre Gymnasium Schmalenberg. Das bedeutet zwei verschiedene Städte, in denen diese Schule zu Hause war, nämlich zunächst in Fredeburg, dem heutigen Bad Fredeburg, und später in Schmallenberg – das bedeutet viele verschiedene Gebäude, in denen Schüler und Lehrer zu Hause waren – und das bedeutet viele Generationen von Schülern und Lehrern, die gemeinsam die Kinder auf das Leben vorbereitet haben – so gut wie nur irgend möglich in der jeweiligen Zeit, denn wenn man ein Jahrhundert zurückdenkt und überlegt, was da alles passiert ist, gab es viele Schwierigkeiten, aber natürlich auch Höhepunkte gemeinsam zu meistern. Zeitzeugen und Experten berichten in sieben Episoden vom Schulalltag in den verschiedenen Epochen und lassen ihn wieder lebendig werden.
Naturerlebnis Bilsteintal - Hirschbrunft
Das BilsteinTal bei Warstein ist eine erstaunliche Sauerländer-Sehenswürdigkeit – insbesondere für Fotografen. Auf den ersten Blick enthält es nichts, was es nicht anderswo auch geben würde: Felsen, Höhlen, Tiere. Die Besonderheit des Bilsteintals steckt im Detail. Dass man einen der Felsen erklettern darf, ist schön, aber das gibt es auch andernorts im Sauerland. Bei der Tropfsteinhöhle im Tal wird es schon spezieller. Anders als in den vielleicht prominenteren Sauerländer Tropfsteinhöhlen ist dort das fotografieren ausdrücklich erlaubt. Die größte Besonderheit für Fotografen ist allerdings der Tierpark. Der ist nämlich zum einen kostenfrei und zum anderen rund um die Uhr geöffnet, Das macht ihn eben für Naturfotografen so besonders spannend. Ein besonderer fotografischer Höhepunkt ist dabei die herbstliche Brunft des Rotwildes.
Kartoffelbraten – eine Sauerländer Herbsttradition
Erntezeit – das Ende des Sommers – das ist im Sauerland auch die Zeit der Kartoffelfeuer. Aus einem kleinen Dankeschön an die Erntehelfer auf dem Feld hat sich ein Anlass für ein kleines Volksfest entwickelt, das in vielen Sauerländer Dörfern gefeiert wird.Schmallenber-Oberkirchen ist dabei mal wieder besonders traditionell. Die Ortsabteilungen des Sauerländischen Gebirgsvereins, des SGV, sind in den Sauerländer-Dörfern in der Regel dafür zuständig im Herbst für das ganze Dorf das Kartoffelbraten auszurichten, so natürlich auch in Oberkirchen. Das ist eine wahrsten Sinne des Wortes schweißtreibende, ehrenamtliche Arbeit von wenigen für viele im Dorf. Im Gespräch mit dem Team des SGV klärt sich, wieviel Tage Arbeit hinter den wenigen Stunden Kartoffelessen steckt, warum das Feuer besonders intensiv qualmen muss und ob man Kartoffeln direkt aus dem Feuer auch mit Pelle essen kann.
Die Magie der Ballons – die Warsteiner Internationale Montgolfiiade
Heute lassen wir mal ein paar Ballons steigen. Es geht um die Warsteiner Internationale Montgolfiade, die WIM. Für die Besucher ist das natürlich vor allem erst mal ein grandioses optisches Spektakel, wenn zehn Tage in Folge jeden Morgen und jeden Abend über 100 Heißluftballone über Warstein in den Sauerländer Himmel aufsteigen – wenn das Wetter es zulässt. Für die Ballonpiloten ist es aber auch der größte Wettbewerb ihres Sports in Europa. Und für diejenigen, die das Glück haben, mal eines der begehrten Tickets für eine Mitfahrt zu ergattern, st es so etwas wie der Eintrag auf der Löffelliste, also ein einmaliges Erlebnis. Einmal im Leben möchte man das mal gemacht haben. Was steckt da eigentlich dahinter? Was macht die Magie der Ballone aus?
Das Phänomen Sauerländer Schützenfest
Schützenfest! Einmal im Jahr herrscht der absolute Ausnahmezustand in jedem Sauerländer Dorf. Vorher werden die Häuser und Gärten so richtig in Schwung gebracht, die weißen Hemden gebügelt und dann kommen die entscheidenden Tage, an denen der Bierkonsum drastisch steigt. Vor allem aber sind die Dörfer in dieser Zeit voller als sonst irgendwann im Jahr. Jeder, der irgendeine Beziehung zum Dorf hat, der kommt und sei es von der anderen Seite der Erdkugel. Für die Einheimischen ist das Schützenfest der wichtigste Bestandteil ihrer Kultur. Für manche anderen, einfach nur irre. In dieser Folge von Kappest kompakt gehen wir der Sache mal auf den Grund. Wir betrachten mal dieses Phänomenen-Sauerländer Schützenfest am Beispiel des Schützenfestes in Schmallenberg Oberkirchen.
Feuerhauch über dem Diemelradweg
Feuerhauch – das ist in Sachen Licht einer meiner ganz großen Favoriten – vielleicht sogar eine Variante meines Lieblingslichtes. Am Ende eines Fotoauftrages auf dem Diemelradweg gab es dieses Licht als Zugabe. Der Diemelradweg führt von Willingen am Rand des Sauerlandes vorbei am Diemelsee 112 km bis Bad Karlshafen an der Weser. Neben ein paar Einblicken in den Ablauf eines professionellen Fototermins im Bereich Tourismus geht es in dieser Folge vor allem um das besondere Licht, das den krönenden Abschluss des Termins bildete: Feuerhauch-Licht, verursacht durch feine Rußpartikel in hohen Atmosphärenschichten. Der Wind hat sie von den brennenden Wäldern Kanadas über den Nordatlantik zu uns herüber gebracht und hier sorgen sie für außergewöhnlich intensive Farben am Abendhimmel – besonders nach Sonnenuntergang.
Die Stars von Runde (Norwegen)
Runde ist eine kleine, felsige Insel bei Ålesund vor der norwegischen Küste. Sie ist vor allem für die Vogelbrutkolonien in ihren über 200 m hohen Steilküsten bekannt. Natürlich sind im Sommer die Seevögel von Runde der wichtigste Touristenmagnet – allen voran die Lunde, die man in Deutschland Papageitaucher nennt – aber sie sind nicht das allein entscheidende auf der Insel. Runde bietet (noch) eine einmalige Gelegenheit, in Norwegen mal unter die Oberfläche zu schauen. Kaum ein anderes Land in Europa hat sich innerhalb nur eines Menschenlebens so extrem verändert wie Norwegen – von einem der ärmsten Länder Europas zu einem der reichsten Länder der Welt. Wer mit offenen Augen Norwegen bereist, findet überall im Land Spuren dieser Geschichte – aber nirgends ist der Zugang dazu so einfach und sympathisch wie auf Runde. Nach einem Besuch bei den fotogenen Papageitauchern sprechen wir mit Knut Goksøyr, dem Camping-Gastgeber von Runde. Er erzählt vom Leben seiner Großeltern auf der Insel Skorpa und was sich seither alles verändert hat.
Wandertipp wildes Uentroptal
Das Uentroptal ist eines der schönste Täler des Schmalenberger Sauerlandes. Es führt von Lenne nach Jagdhaus hinauf, es ist besonders eng, es ist besonders abwechslungsreich und es ist auch in gewisser Weise besonders wild. Natürlich ist es kein Urwald. Jeder Quadratmeter des Sauerlandes ist vom Menschen über Jahrhunderte hinweg intensiv gestaltet worden. Das Uentroptal mit seinen Felsen hat sich eine gewisse Rauheit bewahrt und die Natur hat manche Werke des Menschen schon wieder für sich zurückerobert. Dieser Wandervorschlag führt durch Wälder, vorbei an Wiesen, Weilern und Teichen steil hinauf bis nach Jagdhaus. Höhepunkte sind die vielen Aussichten, die mal ins enge Uentroptal gehen und mal den Blick über weite Teile des Schmallenberger Sauerlandes erlauben.
Link zum Track auf outdooractive.
Opernsängerin Madeleine Shari Wulff
Madeleine Shari Wulff ist Opernsängerin aus Lennestadt-Altenhundem. Seit mehreren Jahren ist sie ein Star der „Night of Sounds“, der Sauerländer Antwort auf die „Last Night of the Proms“ - zunächst als Sopranistin. Während ihres Gesangsstudiums in Leipzig wechselte sie das Fach, wurde Mezzosopranistin und überraschte ihre Fans mit ihrem Stimmvolumen und ihrem großen Tonumfang. Mit Beharrlichkeit, großem körperlichem Einsatz und Talent setzt sie ihren Traum um und ist auf dem Weg aus dem Sauerland auf die Opernbühnen dieser Welt. An dem Beruf reizt sie nicht nur der Gesang. Ihre besondere Liebe gehört dem Schauspiel – vor allem der Darstellung vielschichtiger, dunklerer Gestalten. Nach Abschluss ihres Bachelorstudiums in Leipzig hat sie einen der begehrten Plätze an der August-Everding-Theaterakademie in München ergattert und wird dort nun ihre Studien im Masterstudium fortsetzen. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, wo sie diesen Tonumfang und dieses Klangvolumen hergezaubert hat, was sie antreibt, was sie vorhat, wie ihre Einstellung zur Musikszene ist und was wir in Zukunft noch von ihr erwarten dürfen.
Sauerländer Blütenmeere
Das Sauerland ist ein Blütenmeer. Dieses Jahr ist es der Ginster mit intensivsten Gelbtönen, letztes Jahr war es der Fingerhut. Das Sauerland ist im Mai, Juni und Juli geflutet von Blüten, die alle Berghänge bedeckten. Warum ist das so? Wir haben mit einem Ranger darüber gesprochen, haben Waldbauern und Gärtner interviewt. Und natürlich geht es auch um die Frage, ob der Ginster statt des Fingerhutes blüht oder ob es in Zukunft zwei Blütenteppiche pro Jahr im Sauerland geben wird.
Fjordnorwegen im Mai
Der Mai ist einer der schönsten Monate für eine Reise in das Westnorwegische Fjordland. Norwegen südlich von Trondheim ist zu dieser Jahreszeit von den Kontrasten zweier Jahreszeiten geprägt. Während an den Ufern der Fjorde der Frühling für Farben und Blüten sorgt, herrscht auf den Bergen noch der Winter mit zuverlässigem Schnee. Ein Höhepunkt dieser Jahreszeit ist der 17. Mai, der norwegische Nationalfeiertag.
Weihrauch, Licht und Weltkirche - Benediktiner Bruder Anno Schütte OSB im Interview
Interview mit dem Benediktinermönch Bruder Anno Schütte OSB - Anno Schütte ist der Weihrauchträger in der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede im Sauerland. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, was ihm Weihrauch bedeutet, über die Geschichte des Weihrauchs und über seine spirituelle Bedeutung. Wir gehen der Frage nach, was einen jungen Mann antreibt, Mönch zu werden, welche Angebote ein Kloster heute für die unterschiedlichsten Besucher bereithält und wieviel Modernität es (auch) in der katholischen Kirche gibt.
Buntes Treiben rund um Stütings Mühle - Belecke
Kanoniere und Nachtwächter, eine Sägemühle und ein Stollenbunker - das sind die Attraktionen rund um Stütings Mühle in Belecke. Der Kultur- und Heimatverein Badulikum e.V. hat die alte Mühle und ihre Umgebung in über 40 Jahren ehrenamtlicher Schwerstarbeit zum Wahrzeichen Beleckes gemacht. Jetzt füllen die verschiedenen Gruppen des Vereins das Gelände mit Leben, bieten Führungen und Veranstaltungen an - und das ganze mit so viel Herzblut und Liebe zum Detail, dass schnell der Funke zum Besucher überspringt. Das ist natürlich nur im übertragenen Sinne gemeint. Die Funken, mit denen die Kanoniere kleinere oder auch schon mal größere Mengen Schwarzpulver zünden, bleiben, wo sie hingehören. Es knallt nur ordentlich.
Lieblingsbilder 2024
Im Jahr 2024 habe ich 175.000 Fotos gemacht – und ja, die musste ich mir alle genau ansehen. Dabei sind mir einige, wenige besonders aufgefallen. Wenn das Licht ganz ungewöhnlich ist oder auch das Motiv etwas ganz besonderes darstellt, werden wenige aus der riesigen Bildermenge zu Lieblingsbildern.
Feuerhauch-Licht gefällt mir dabei besonders gut: Wenn Wolken von der noch unter dem Horizont stehenden Sonne angeleuchtet werden. Deshalb steht das Wort "Feuerhauch" auch mal wieder als Überschrift über diesen Bildern.
Fotoroute Oberkirchen
Im Schmallenberger Sauerland gibt es zwei spezielle Fotowanderwege: die Fotorouten. Die Fotoroute Oberkirchen hat das Thema "Dorf im Fokus". Auf 12 km markiertem Wanderweg warten auf fotointeressierte Menschen nicht nur unzählige Motive, sondern auch spezielle Stationen mit kleinen Lerninhalten rund um das Thema Fotografie. Klaus-Peter Kappest stellt die von ihm geplante Fotoroute Oberkirchen vor.
Link zum genauen Routenverlauf.
Feuerhauch bei Narvik
Der Sauerländer Fotograf und Journalist Klaus-Peter Kappest zeigt das Licht, das ihn besonders begeistert. Auf einer Reise durch Norwegen im September 2024 erlebte er bei Narvik in Nordnorwegen einen ganz außergewöhnlichen Lichtmoment. Aus Landschaft und Wolken entstand etwas wie ein Gemälde eines Malers der Romantik - mit nur einem Unterschied: Es war absolut real! Kaum zu glauben: Solche Farben gibt es in der Realität auch ganz ohne Bearbeitung in Photoshop!